Wenn die externe Evaluation vor der Tür steht, werden Sie aufgefordert, ein Schulportfolio vorzulegen. Doch warten Sie nicht bis zu diesem Zeitpunkt. Stellen Sie es in Ruhe frühzeitig zusammen. Am besten delegieren Sie diese Aufgabe an ein Redaktionsteam mit Ihrem Konrektor als Leiter und bitten die Kollegen um Ergänzungen aus ihrer schulischen Arbeit.
Im Schulportfolio die Schule darstellen
Was soll ein Schulportfolio enthalten? Auf einen Nenner gebracht, soll es dem Leser alle wichtigen Informationen über Ihre Schule geben. Fakten wie Schüler- und Lehrerzahlen gehören ebenso dazu wie Ihr pädagogisches Konzept, das Schulprogramm, Projekte und Schulfeste. Neben der Aufgabe, umfassende Informationen für die externe Evaluation zu liefern, bilden Sie mit dieser breiten und systematischen Informationssammlung eine wichtige Grundlage für eine gezielte Weiterentwicklung von Schulentwicklung und Unterricht. Auch neue Kollegen erhalten so einen raschen Einblick, in welcher Schule sie jetzt unterrichten.
Vorhandenes für das Schulportofolio nutzen
Wenn Sie eine gepflegte Homepage haben, stellt dies in der Regel bereits das Grobgerüst für Ihr Schulportfolio dar. Allerdings müssen Sie die wichtigsten Fakten für die Evaluatoren in ausgedruckter Form vorlegen. Ergänzen Sie kurz vor der Evaluation auch schulinterne Zahlen aus dem Schulverwaltungsprogramm und über Etat und Personal, die nicht öffentlich zugänglich sein dürfen.
Praxistipp: Vergessen Sie das Aktualisieren nicht
Ihre Schule entwickelt sich im Lauf der Zeit weiter. Aktualisieren Sie deshalb auch das Schulportfolio regelmäßig, z.B. immer in der ersten Ferienwoche.