Ein überzeugender Gesprächseinstieg

29.01.2013

Sie müssen Eltern von einem Vorhaben überzeugen und spüren Widerstand?
Als Schulleiter oder Lehrer geraten Sie oft in die Situation, dass Eltern oder Kollegen schon bei der Äußerung Ihres Gesprächswunsches negative Emotionen zeigen. Was können Sie tun, um Ihren Gesprächspartner von einem Anliegen zu überzeugen?
Das Geheimnis einer erfolgreichen Gesprächsführung liegt bereits im Start des Gesprächs. Arbeiten Sie mit der Ja-Kette.
1. Rhetorische Fragen:
Stellen Sie Ihrem Gegenüber anfangs 2 -3 rhetorische Fragen, auf
die er garantiert mit Ja antworten muss.
 
2. Beispielkette mit 3 x JA:
„Sie wünschen sich, dass Ihr Kind den Übertritt schafft!“
„Sie möchten die Leistungen Ihres Kindes im Fach Mathematik sicher verbessern!“
„Sie stimmen mit mir überein, dass wir deshalb gemeinsam an einer Erhöhungen der
  Anstrengungsbereitschaft arbeiten müssen.“
 
3. Beginn des eigentlichen Anliegens:
Jetzt haben Sie durch 3 Ja-Antworten des Gesprächspartners das Gespräch in
eine positive Ausgangssituation gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass
Ihr Gesprächspartner den auf den Einstieg folgenden Vorschlägen
zustimmen wird, ist sehr hoch.
 
4. Probieren Sie es aus! 

Oft lässt sich trotz aller Bemühungen ein Konflikt nicht vermeiden. Weichen Sie ihm nicht aus sondern lösen Sie Ihn! Erfahren Sie in Konflikte in der Schule, wie Sie in welcher Situation am besten reagieren!

            

Tipp: Achten Sie trotz dieser Strategie darauf, Ihren Gesprächspartner nicht überfordern. Selbstverständlich gehören auch positive Elemente wie ein gut gestaltetes Besprechungszimmer und eine termingerechte Einladung zu einem gelungenen Gespräch.
Lesen Sie hier, wie Sie Elterngespräche gut vorbereiten.


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