Dauerbrenner „Hausaufgaben“: So gelingt Ihr Elternabend

21.03.2018

Klagen auch Ihre Lehrer über die nachlassende Hausaufgabenmoral, je weiter das Schuljahr voranschreitet? Wenn dies der Fall ist, nehmen Sie es zum Anlass, einen schulweiten Elternabend zum Thema „Hausaufgaben“ zu veranstalten. Sie können sicher sein, dass Sie ein volles Haus haben werden. Denn Hausaufgaben sind auch in vielen Elternhäusern ein Dauerbrenner. Damit reduzieren Sie den Hausaufgabenärger zu Hause und erleichtern Ihren Lehrern den Schulalltag.

Je nach Schulgröße bieten Sie einen El­ternabend pro Jahrgang oder einen für die ganze Schulstufe (1.–4. Klasse/5.–6. Klasse) an. Delegieren Sie die Gestal­tung und die Organisation an Ihre Jahr­gangsstufenteams.

Legen Sie die Ziele des Elternabends fest

Aus den Elternsprechstunden kennen Ihre Lehrer die Probleme, die zu Hause am häufigsten auftreten. Bauen Sie da­rauf die Inhalte des Elternabends auf. Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit, die Eltern über Ihre schulischen Grund­sätze und Standards zu informieren. Planen Sie auf jeden Fall auch Zeit für Elternfragen ein. Setzen Sie folgende Schwerpunkte:

  • Hausaufgabenprobleme und sinn­volle Hilfestellung durch die Eltern
  • Erziehungsziel „Selbstständigkeit durch Hausaufgaben“
  • Hausaufgabenpraxis konkret an un­serer Schule

Greifen Sie einige typische Hausaufgabenprobleme heraus

Beginnen Sie mit den Problemkindern, z. B. den Trödlern, den Vermeidern und den Unselbstständigen. Das interessiert die Eltern mehr als das Übliche. Gehen Sie danach zum „Normalfall“ über und zeigen Sie daran einige allgemeine Prin­zipien auf, die das selbstständige Lernen im Rahmen der Hausaufgaben erleich­tern.

Personifizieren Sie die Probleme

Zeigen Sie diese Probleme anhand von Kindertypen auf, denen Sie Namen ge­ben. Illustrieren Sie die „Problemtypen“ lebensecht, wie Sie sie aus den Schilde­rungen der Eltern in der Sprechstunde kennen. Erklären Sie die Hintergründe dieses Verhaltens aus der Sicht des päd­agogischen Experten und geben Sie den Eltern Tipps an die Hand, wie sie auf dieses nervenaufreibende Verhalten re­agieren können. Nutzen Sie hierzu un­sere 5-Schritte-Lösung.

Gehen Sie auf individuelle Fragen ein

Geben Sie im letzten Teil des Eltern­abends Gelegenheit für Fragen. Weisen Sie bei speziellen Anliegen auf die Leh­rersprechstunden hin. Hier kann eine individuelle Hausaufgabensituation konkret analysiert und könnenmit den Eltern und dem Kind Veränderungen erarbeitet werden.

Fazit: Eltern sind Partner! Bei diesem Elternabend erhalten die Eltern Tipps von Ihren Lehrern. Nehmen Sie umge­kehrt konstruktive Kritik und Anregun­gen auf, um die Hausaufgabensituation zu optimieren.


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