Elternabende richtig planen

10.08.2012

Der erste Elternabend in einer Klasse ist für die Eltern und die Lehrkraft ein Meilenstein. Geben Sie Ihren Kollegen 3 Tipps an die Hand, um am Elternabend hohe Sachkompetenz,  persönliche Ausstrahlung und Bereitschaft zu fruchtbarer Kooperation zu vermitteln.

1. Tipp: Der erste Eindruck ist gut geplant

Planen Sie genügend Zeit ein, um ausgeruht vor dem Eintreffen der Eltern im Raum zu sein.

Begrüßen Sie nach Möglichkeit jeden Ankommenden persönlich mit Handschlag. Stellen Sie durch kurze Gespräche einen persönlichen Kontakt her. Erst wenn alle Eltern ihren Sitzplatz eingenommen haben, heißen Sie noch einmal kurz alle Anwesenden willkommen.

Auch wenn Sie schon länger an einer Schule tätig sind, stellen Sie sich ausführlich vor. Berichten Sie über Ihre Einsätze, Ihre Fächerkombinationen und auch über Ihre Erfahrungen. Wenn Sie selbst Kinder haben, lassen Sie diese Tatsache im Rahmen der Vorstellung mit einfließen. Das schafft Vertrauen und signalisiert, dass Sie auch die Seite der Elternschaft kennen.

  1. Tipp: Die vorbereitete Tagesordnung schafft Klarheit

Geben Sie zunächst eine Übersicht über alle zu behandelnden Punkte. So können Sie Fragen steuern und schaffen Klarheit.

Im Idealfall zeigen Sie auf, in welchem zeitlichen Rahmen Sie die Themen behandeln werden.

  1. Tipp: Ihr Vortrag bleibt beim Thema

Wechseln Sie in Ihrem Vortrag zwischen Information und Dialog. Stellen Sie Fragen oder lassen Sie die Eltern Ihre Erfahrungen äußern. Sprechen Sie die Eltern mit Namen an. Bleiben Sie anschaulich beim Thema, halten Sie besonders bei der Präsentation des Lehrplans Bücher und sonstiges Material bereit. Wenn Ihnen eine Arbeit, z. B. das Erstellen eines Lernportfolios wichtig ist, legen Sie Arbeiten von Kindern aus.

Praxistipp: Beenden Sie den Elternabend und verabschieden Sie sich wieder mit Handschlag. Lassen Sie sich dabei nicht mit einzelnen Eltern auf einen langen Smalltalk ein. Vermitteln Sie das Gefühl von Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. 


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