Reflektieren Sie Ihr Verhalten: Sind Sie ein Vorbild für Ihre Schüler?

29.10.2013

Nicht nur für die Schüler dient Ihr Verhalten als Modell. Auch Eltern können sich anhand Ihres Auftretens und Verhaltens etwas abschauen. Nutzen Sie bewusst Ihre Möglichkeiten, um für andere ein Vorbild zu sein.
Dabei ist es wichtig, sich eigene Vorgehensweisen oder Gesprächshaltungen deutlich zu machen. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf sich selbst. Wie sprechen Sie Eltern an? Wie gehen Sie mit Konflikten um? Was sagt Ihr Körper dabei? In der folgenden Checkliste finden Sie auch Anregungen zur Selbstreflexion.

Checkliste: Sind Sie Vorbild?

Verhalten

ja

oft

kaum

Wählen Sie Ihre Worte wertschätzend aus?

 

 

 

Sind Sie höflich?

 

 

 

Geben Sie Rückmeldung über positive Beobachtungen?

 

 

 

Sprechen Sie Konflikte sachlich an?

 

 

 

Lassen Sie andere ausreden?

 

 

 

Sprechen Sie klar und deutlich?

 

 

 

Schenken Sie Ihrem Gegenüber auch mal ein Lächeln?

 

 

 

Ist Ihre Körperhaltung bei Gesprächen dem anderen zugewandt?

 

 

 

Gehen Sie in Gesprächen auf Augenhöhe des Gegenübers?

 

 

 

Ist Ihre Körperhaltung bei Gesprächen offen, z. B. durch unverschränkte Arme und Beine?

 

 

 

Halten Sie sich an gängige Umgangsformen, z. B. grüßen?

 

 

 

Gelten aufgestellte Regeln auch für Sie, und halten Sie sich daran?

 

 

 

Nehmen Sie sich bewusst und ausreichend Zeit für Kontakte?

 

 

 

Können Sie Fehler eingestehen und sich entschuldigen?

 

 

 

Auswertung:

14 – 10 mal: „ja“ oder „oft“: Sie sind sich Ihrer Verantwortung bewusst und kontrollieren Ihr Verhalten. Es gelingt Ihnen, mit Empathie auf Ihre Mitmenschen einzugehen. Bewahren Sie sich Ihre Authentizität.
9 – 5 mal: „ja“ oder „oft“: Sie schaffen oft den Balance-Akt zwischen Anforderungen an Sie und an Ihre Aufgaben und dem Bedürfnis der Mitmenschen nach Zuwendung und Aufmerksamkeit. Reduzieren Sie Vorhaben! So geraten Sie in weniger Stresssituationen. Machen Sie Ihrem Umfeld auch klar, dass Sie überbelastet sind. Sonst gelten Sie schnell als ungerecht und launisch.
Weniger als 5 mal: „ja“ oder „oft“: Sicher ist Ihnen klar, dass Sie viele Angelegenheiten gerne anders regeln möchten, jedoch gelingt es Ihnen nicht so oft. So könnten Sie starten: Wählen Sie anfangs ein Segment aus der Checkliste. Sprechen Sie z.B. diese Woche bewusst jeden Kollegen oder Eltern einmal persönlich an. Sie werden schnell Zugang finden und auch erfahren, wie wichtig Kontakte sind. Bauen Sie bewusst auf dieses Verhalten auf.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Sitzenbleiben – Pro und Kontra

20. Februar 2020

Der Komponist Richard Wagner, der Schriftsteller Thomas Mann und der Naturwissenschaftler Albert Einstein – alle 3 haben eines gemeinsam: Sie sind in ihrer Schulkarriere einmal sitzengeblieben. Wären diese Genies heute im... Sehen Sie Pro und Kontra des Sitzenbleibens

Veränderungen in der Sitzordnung stärken die Klassengemeinschaft

4. Oktober 2013

Einerseits möchten Kinder in der Schule gerne neben ihren Freunden sitzen. Dieses berechtigte Bedürfnis führt dazu, dass Außenseiter weniger Chancen haben, in die Klassengemeinschaft integriert zu werden. Andererseits... Mehr erfahren

Mobbing in inklusiven Klassen: Mit dem 6-Punkte-Plan reagieren Sie souverän

17. August 2017

Maja kommt nach der Pause immer als Letzte ins Zimmer. Sie wartet auf der Toilette, bis sie sicher sein kann, dass ein Lehrer in der Nähe ist. Viel zu groß ist ihre Angst, Mirjam und ihre Freunde allein anzutreffen. Haben Sie... So reagieren Sie auf Mobbing bei inklusiven Klassen




Verlag PROSchule

Service: +49 (0) 228-95 50 130
E-Mail: info@schulleiter.de

© 2019, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft